In wenigen Minuten erklärt: Rasen richtig bewässern
So prüfst du die Wassermenge
Wähle die Bewässerungsart, die du verwendest
Mit dem Gartenschlauch
Halte den Schlauch etwa 1-2 Minuten über ungefähr 1m² Rasen.
10-Liter-Eimer-Test
Miss, wie lange dein Schlauch braucht, um einen 10 Liter Eimer zu füllen. So kennst du seine tatsächliche Wassermenge.
Mit dem Rasensprenger
Stelle ein leeres Glas mit möglichst geraden Seiten auf den Rasen.
Der einfache Glas-Test
Erreicht das Wasser im Glas ungefähr 2 cm Höhe, wurde in der Regel die ausreichende Wassermenge erreicht.
Rasen richtig bewässern
Ich habe die empfohlene Düngermenge verwendet.
Ich habe direkt nach dem Düngen ausreichend gewässert.
Das Wasser ist in den Boden eingedrungen und nicht nur auf den Halmen geblieben.
Ich habe die tatsächliche Wassermenge mit dem Eimer- oder Glas-Test geprüft.
Ich gebe dem Rasen ausreichend Zeit, um sichtbar zu reagieren.
Du siehst noch keine Veränderung?
Prüfe zuerst diese häufigen Ursachen
Zu wenig Wasser
Die Halme sind nass, doch der Wurzelbereich ist trocken. Ohne einen konkreten Test lässt sich die tatsächliche Menge meist nicht realistisch einschätzen.
Zu wenig Dünger
Die Düngermenge passt nicht zur Größe oder zum Zustand der Fläche. Prüfe die Quadratmeterzahl und orientiere dich an der empfohlenen Dosierung.
Zu wenig Geduld
Je nach Wetter und Rasenzustand kann die Wirkung etwas Zeit brauchen. Beurteile das Ergebnis deshalb nicht schon nach wenigen Tagen.
Sehr trockener Boden
Stark ausgetrockneter Boden nimmt Wasser oft nur langsam auf. Wässere zunächst öfter in kleineren Mengen, damit das Wasser besser einsickern kann.
Verdichteter Boden
Das Wasser läuft oberflächlich ab, statt tief einzudringen. Prüfe die Versickerung und lockere stark verdichtete Bereiche bei Bedarf auf.
Ungleichmäßig gewässert
Randbereiche und einzelne Zonen bekommen oft weniger Wasser. Verteile mehrere Gläser auf der Fläche und vergleiche anschließend die Wasserstände.